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Gehirne sind da. Sie sind da und tun etwas. Sie sind aber nicht das, was man denkt. Das Gehirn, das heute denkt, ist nicht das Gehirn, das denkt.

Was für ein Satz. Wir sollen mit dem Gehirn das da ist und mit dem wir denken, nicht denken. Das ist wohl ein Witz. Wir haben doch immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wir denken. Wir dachten und es geschah das, was wir dachten. Also ist doch klar, wir denken mit unserem Gehirn.

Nein, du denkst nicht. Dein EGO lässt dich denken. Beobachte doch einige Minuten lang, was geschieht. Du denkst in diesen Minuten viel. Dann frage dich, nachdem du einige Minuten gedacht hast: „Was habe ich jetzt gedacht? Was genau habe ich gedacht? Was waren das für Gedanken?“

Dann frage dich auch noch: „Sind das Gedanken, die ich mag? Gedanken, die ich denken will?“

Dann frage dich auch noch: „Sind das Gedanken, die mich freuen? Sind das Gedanken, die mir wohltun? Sind das Gedanken, die mir guttun und die mir auch helfen? Sind das Gedanken, die mir helfen, mein Leben zu leben?“

Jetzt nur noch eine Frage: „Bist du der Meinung, dass das, was du denkst, das ist, was du denken willst?“

Du willst nämlich viel von dem, was du denkst, gar nicht. Du denkst auch sehr viel. Das macht dir manchmal zu schaffen. Du bist dann nur mit Denken beschäftigt. Lästig ist dieses Denken. Es lässt nicht locker. Es ist immer da. Es kann dir schon sehr lästig werden und du bist dann überhaupt nicht mehr fähig, dich auf etwas zu konzentrieren. Bist auch unleidlich, weil du dich gestört fühlst. Du bist auch gestört von all den Gedanken, die immer heftiger da sind.

Bist du dann noch da? Hast du das Gefühl, dass du noch Herr der Lage bist, ob all der Gedanken, die da sind und dich beschäftigen wollen? Bist du dann auch noch der, der sich zu helfen weiß. Abschalten kann. Abschalten kann, was da geschieht. Ich will euch Gedanken jetzt nicht und deshalb schalte ich euch einfach aus. So wie ich das Licht mit einem Knopfdruck ausschalten kann.

Nein, das geht nicht. Ich kann nicht aufhören zu denken. Nichts ist da, das mir hilft, den Fluss von Gedanken zu stoppen. Sie sind da. Ich will sie nicht und dennoch kommen sie. Sie kommen dann, wenn etwas da ist, was nicht gut ist für mich, besonders heftig. Sie lösen dann allerlei Gefühle aus. Angst ist dann da. Besonders Angst ist da und tut mir nicht gut. Ich lasse mich dann auf dieses Denken ein und stelle fest, es wird immer schlimmer. Immer mehr Gedanken kommen, die mir noch mehr Angst machen. Ähnlich ist es auch, wenn ich nicht gut drauf bin. Ich kann dann sehr zornig werden. Ich bin dann auch manchmal völlig außer mir. Ich kann dann nicht mehr stoppen, was da geschieht. Ich bin weg. Ich kann den Zorn oder die Wut, die in mir ist nicht mehr kontrollieren. Es ist als ob ich fortgetragen würde von Gefühlen, die da sind und durch immer mehr negative Gedanken befeuert werden.

Gedanken, die immer düsterer werden. Ich will sie nicht, aber sie kommen immer stärker. Sind für mich nicht mehr zu stoppen. Sagen mir Dinge, die ich in dem Zustand in dem ich jetzt bin, sage. Sie sind oft so, dass sie nachher viel verbrannte Erde hinterlassen. Sie verletzen und sind nicht gut für die Beziehung. Ich bin dann auch der, der einfach alles auf das Spiel zu setzen bereit ist. Meine Gedanken machen vor nichts Halt.

Jetzt nochmals die Frage – Mensch: „Bist du immer noch der Meinung, dass das Denken das du glaubst, dass es dein Denken ist, wirklich dein Denken ist?“

Wenn ja, dann frag dich jetzt noch: „Will ich das, was ich jetzt denke, wirklich?“

Du denkst jetzt nämlich sofort: „Natürlich ist das mein Denken. Es ist einfach so. Man muss denken. Man muss auch zulassen, was da an Gefühlen ist, damit man dann befreit ist von den Gefühlen, wenn man sie endlich losgeworden ist mit all dem, was man so getan hat.“

Mensch – hast du die Erfahrung gemacht, dass du mit dem Zorn- und Wutanfall den du hattest, wirklich das losgeworden bist, was du wolltest? Dass du dann all das gesagt und getan hast, was dir nachher Wohlbefinden gebracht hat?

Gut, Emotionen waren da und haben mich weggetragen. Sind mir entkommen. Jetzt ist aber wieder alles gut. Ich habe zwar auch viel verletzt, habe auch Grenzen überschritten, die weh getan haben, bin aber jetzt wieder gut. Habe keine Gedanken mehr, die mir nicht guttun. Bin jetzt voller Gedanken, die mir guttun und die mich wieder gut sein lassen.

Mensch – sind das deine Erfahrungen? Nein, eher nicht. Du hast die Gedanken immer noch da, die du hattest. Sie sagen jetzt: „Es hat zwar viel getan, was auch dir nicht gutgetan hat, aber du warst im Recht. Du musstest endlich sagen, was dich schon lange bewegt und dir nicht guttut. Man kann sich das einfach nicht auf Dauer gefallen lassen. Es muss einfach raus.“

Gut, es ist raus, aber nicht weg. Man denkt weiter darüber nach. Gerechtfertigt. Nein. Ja. Man ist nicht fertig. Man hat noch viel da, was nicht wirklich guttut. Der andere, der da war und erlebt hat, was du Mensch tun kannst, ist jetzt ja auch von dem, was du getan hast, betroffen. Er denkt auch. Man beginnt also beiderseits Sachen zu denken, die man eigentlich nicht will, aber denkt. Man kann sich dann auch unter Umständen, je nachdem, wie hoch die Wogen gestiegen sind beim emotionalen Ausbruch, gegenseitig hochschaukeln. Man streitet. Bewegt sich plötzlich in Regionen, die man nicht will, aber die einfach da sind. Gedanken sind da, die das alles möglich machen.

Mensch – du bist doch froh und glücklich, wenn du da bist. Da bist und mit Menschen bist. Wenn du das Gefühl hast, es ist alles gut. Wir können miteinander. Wir sind auch Menschen, die sich nahe sind. Die man nicht so leicht auseinanderbringen kann. Die auch nicht so leicht zu trennen sind. Jetzt aber plötzlich eine Situation, Situationen, die uns auseinanderbringen. Die uns trennen. Die uns nicht mehr gut miteinander sein lassen.

Verursacht durch was?

Durch Emotionen. Gedanken, die all dem vorausgegangen sind und Gefühle und Emotionen haben entstehen lassen, die nicht mehr zu stoppen waren. Man hat sich einfach nicht mehr im Griff gehabt. Man ist auch plötzlich anders. Man badet förmlich in Gedanken, die nicht gut sind. Man fühlt sich in allem ständig durch weitere Gedanken bestätigt. Man ist auch nicht mehr zu halten, weil es ständig sagt: „Mach weiter, es ist jetzt einfach notwendig, dass du alles sagst.“ Nichts von dem, was gesagt wird, hat oft noch mit dem zu tun, was der Auslöser des Streites war. Es ist nur noch ein Sagen, ein Schreien, ein Wiederholen. Gedanken kommen. Man weiß nicht woher sie kommen. Sie sagen. Weiten aus. Sagen neuerlich das, was man schon sagte. Sie sind einfach nicht mehr zu stoppen. Sie wollen jetzt alles sagen. Nicht sie sagen – die Gedanken – sondern die Gedanken sind die Basis für alles, was man so sagt. „Man“ ist wer?

„Man“ ist etwas, das da ist und das sagen lässt. Das wissen die Menschen nicht. Sie wissen nicht, dass der „Man“, der so oft vorkommt im Sprachgebrauch von Menschen, das EGO ist.

Der „Man“ ist das EGO?

Das EGO ist doch etwas, was wir Menschen haben, damit wir sind. Sind, was wir sind. Menschen mit einer Persönlichkeit. Menschen mit einem Charakter. Der Charakter hat auch noch Charaktereigenschaften. Er lässt dann sehen, was ist. Welche Charaktereigenschaft besonders stark ist. Menschen haben viele Charaktereigenschaften. Menschen können viel tun mit ihren Charaktereigenschaften. Sie haben sie stärker oder schwächer ausgeprägt, je nachdem, wieviel Aufmerksamkeit sie der jeweiligen Charaktereigenschaft zukommen lassen, die sie haben.

Man ist dann stark in etwas, wenn man diesem Etwas viel Aufmerksamkeit zukommen lässt. Sie pflegt – die Charaktereigenschaft, die man als besonders wichtig für sich sieht. Man tut dann viel, um dieser Charaktereigenschaft viel Raum zu geben. Auch Platz zu schaffen für sie. Man ist damit also jemand, der nichts auslässt, damit die Charaktereigenschaft voll zum Tragen kommen kann.

Man ist auch der Meinung, dass die Charaktereigenschaft gut ist, die man für sich ausgewählt hat und mit der man auch viel erreichen will. Man setzt also viel daran, sie ständig auch auszubauen. Ausbauen ist wichtig. Man will ja stark sein. Man ist auch der Meinung, man sollte stärker sein als alle anderen. Man will es auch sein, weil der „Man“ sagt: „Du musst dich behaupten und durchsetzen können.“

Jetzt schon wieder der „Man“. Ja, er ist immer wieder da. Kommt viel vor, im Sprachgebrauch der Menschen. Man muss einfach tun. Man ist doch so. Man kann nicht anders handeln. Man handelt doch nicht anders, weil wenn man anders handelt, kann das nur schiefgehen. Man weiß doch von vielen Beispielen, in denen es schiefgegangen ist, wenn man nicht getan hat, was der „Man“ gesagt hat, dass man es tun muss, wenn man erfolgreich sein will.

Erfolgreich sein, sagt der „Man“ ist sehr wichtig. Deshalb muss man auch erfolgreich sein mit dem, was man so bei sich hat. Man kann dann auch gleich sagen: „Du bist nur erfolgreich, wenn du tust, was man tut, damit man erfolgreich ist.“ Der „Man“ weiß natürlich, was man tun muss. Der „Man“ ist also immer zu fragen. Was der „Man“ glaubt. Dann ist man auf der sicheren Seite, wenn man dem folgt, was der „Man“ so sagt, dass es wichtig ist, dass man es tut. Was?

Das, was man tut.

Niemand hinterfragt den „Man“. Niemand fragt: „Wer bist du, der alles weiß? Wer bist du, der nicht nur alles weiß, sondern, wenn es nicht gut ist, was man dann tut, sagen kann: „Ja, das ist nicht gut gewesen, aber man hat halt auch zu gewärtigen, dass man Fehler macht.“

Fehler sind aber nicht gut, weil, wenn man Fehler macht, kann man nicht erfolgreich sein. Also sei vorsichtig. Du bist dann wirklich gut, wenn du keine Fehler machst. Man ist dann der Meinung, dass du wirklich gut zu gebrauchen bist. Menschen, die keine Fehler machen, kann man gut gebrauchen, weil sie besonders nützlich sind. Man kann sich dann viel Kosten sparen mit ihnen, weil sie ja keine Fehler machen und damit Kosten der Fehlerbehebung nicht entstehen.

Gedanken. Ja Gedanken. Woher kommen sie?

Sie sind da. Man kann das nicht verhindern. Sie sind oft in einer Gewalt da, die Menschen nicht mehr gut sein lässt. Die sie unter Druck setzt. Die ihnen Kopfzerbrechen macht. Kopfweh auch. Ja, weil man ständig beschäftigt ist. Energie fließt in den Kopf. Muss in den Kopf fließen, weil dort ständig Energie gebraucht wird. Das Herz arbeitet viel für den Kopf. Pumpt Blut in den Kopf, damit dort geschehen kann, was geschehen muss. Nein, damit dort geschehen kann, was geschieht, wenn Menschen ständig denken.

Menschen denken ständig, weil sie glauben, dass sie denken müssen. Sie denken, dass sie sonst nicht leben können. Sie wissen nicht, dass fast alles was im Körper geschieht, völlig ohne Denken geschieht. Man ist autonom. Heißt: „Der Körper kann fast alles selbständig tun, was er zu tun hat, um zu leben.“

Gut, also wozu muss man dann denken?

Einfach gesagt: „Damit der „Man“ sich zum Ausdruck bringen kann.“

Der „Man“ ist das EGO. Die Persönlichkeit, die sich zum Ausdruck bringen will. Ich bin da, schreit das EGO. Nein, es schreit nicht, sondern sagt einfach über die Gedanken: „Ich bin da. Ich will, dass du mich siehst. Ich will, dass du mich beachtest. Ich will.“

Das EGO will.

Was willst du?

Jetzt ist klar: „Es gibt noch etwas, außer die Persönlichkeit, dem EGO.“

Nein, das ist den Menschen nicht klar. Ihnen ist nicht klar, dass das EGO nur ein Teil des Menschen ist. Das EGO kann auch nicht mehr sein, weil, wie sonst wäre es möglich, dass der Mensch ist, obwohl das EGO nichts dazutut.

Was heißt denn das?

Ganz einfach. Das EGO lässt den Menschen denken. Es lässt ihn denken, was es will. Es will Aufmerksamkeit. Es lässt den Menschen auch Dinge denken, die der Mensch nicht will. Das wissen wir jetzt.

Was wir noch nicht wissen ist: „Warum das EGO denn den Menschen denken lassen kann, was er eigentlich nicht will und trotzdem lässt er sich davon einnehmen. Ja der Mensch handelt auch danach, was er so denkt. Er lässt sich also auch in seinen Handlungen beeinflussen von seinem Denken.“

Das EGO ist also nicht gut. Sonst könnte es doch nicht all das tun, was dem Menschen nicht guttut, nämlich dass er Dinge denkt, die ihn dann zu Handlungen veranlassen, die ihm und auch den Menschen um ihn herum nicht guttun.

Das EGO muss also einfach abgeschafft werden, damit das aufhört?

Nein, das EGO muss nicht abgeschafft werden, aber beobachtet werden. Es muss lernen, ich kann nicht einfach tun, was ich will. Ich muss damit rechnen, dass der Mensch sich nicht mehr sagen lässt, was man tut. Der „Man“ ist erkannt und er kann nicht mehr das veranlassen, was er will: „Nämlich, dass der Mensch tut, was der „Man“ ihm sagt.“

Der Mensch denkt eigenständig.

Dann denkt er nur noch das, was er denken will.

Das EGO ist dann da. Lässt zu, was der Mensch will?

Nein, das EGO kämpft. Es kämpft um Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist da, wenn der Mensch denkt, was der „Man“ ihn denken lässt. Heißt: „Das EGO hört nicht auf, Gedanken zu schicken.“

Es ist nur so, der Mensch nimmt diese Gedanken nicht mehr auf, sondern lässt sie ziehen. Er gibt ihnen demnach auch keine Kraft. Er ist da und denkt, wenn er will.

Dann ist das entstanden, was wichtig ist. Der Mensch bringt sich eigenständig zum Ausdruck. Er sieht was ihm guttut und tut, was ihm guttut. Er sieht, heißt: „Er spürt. Er spürt, das tut mir gut, und tut, was ihm guttut.“

Damit ist der Mensch auf seinem Weg. Er tut, was er will.

Das EGO bleibt. Es ist da. Es ist aber so da, wie der Mensch will. Er bringt seine Charaktereigenschaften so zur Wirkung, wie er es will. Er hört immer weniger was der „Man“ tun würde, sondern tut, was er will. Er will sein.

Er will sein, was Menschen sind. LIEBENDE.

Jetzt ist klar. Nein, jetzt ist noch gar nichts klar. Gut, der Mensch ist ein Liebender.

Wie hilft aber Liebe zu sein?

Liebe kann Alles. Liebe ist. Sie geht nicht weg. Man hat sie immer bei sich. Nur, wenn man nicht will, dann kann sie nicht sein. Der Mensch hat einen freien Willen. Er entscheidet. Er kann nein sagen. Er denkt dann. Er ist dann nicht da. Man hat die Oberhand. Man ist beschäftigt. Man ist in Gedanken. Die Gedanken tragen den Menschen weg. Gefühle und Emotionen auch. Der Mensch ist nicht da.

Liebe ist. Liebe kann. Liebe hat. Sie hat alles dabei. Sie kann den Menschen gut sein lassen. Nicht gut, im Sinn, wie Menschen das „gut“ meinen. Nein das nicht. Gut ist, wenn Menschen gut sind zu sich selbst. Sich annehmen. Sich annehmen können, wie sie sind. Wenn sie eins sind mit sich selbst. Wenn sie auch annehmen können, dass sie nicht gut sind. Sie sind nicht gut und können lernen. Sie lernen dann auch, was sie nicht gut sein lässt.

Sie denken. Sie lassen dann Dinge sein, die ihnen nicht guttun. Sie sind dann anders. Sie wollen dann durchsetzen. Sie spüren dann nicht. Sie sind nicht mit ihren Herzen unterwegs. Sie hören dann nicht. Weder auf sich selbst, noch auf Menschen, die da sind und ihnen sagen. Sie sind in Gedanken. Gedanken, die ihnen immer wieder bestätigen, so gehen wir. Wir sind die, die wissen. Wir wollen es jetzt so. Wir sind wir. Wir sind nicht die, die sich etwas sagen lassen.

Das EGO ist dann stark. Man geht dann einfach ohne Rücksicht vorwärts. Man ist dann einfach auch nicht mehr bereit zu hören, was man hören kann, wenn man noch mit seinem Herzen verbunden ist. Wenn man auch für Ruhe sorgt. Wenn man auch bewusst ist. Bewusst ist, dass da jetzt etwas ist, was nicht gut ist. Man kann dann korrigieren. Man kann dann den Gedanken aufhören sich Gehör zu verschaffen. Man kann sie einfach lassen. Sein lassen, was sie sind. Sie sind nur Gedanken. Gedanken, die aber viel Energie entwickeln können, wenn man sie beachtet. Die dann auch wirken können. Die dann den Menschen auch einnehmen können.

Liebe ist anders. Sie ist nicht laut. Sie tut. Sie tut und ist. Das Herz ist ihr Exponent. Das Herz zeigt den Menschen auch, was Liebe ist. Es schlägt ohne Unterlass. Bedingungslos. Es ist da und kann auch sagen. Menschen, die sich mit ihrem Herzen verbinden, wissen, dass das Herz da ist. Es kann dann viel tun. Es kann sagen. Das, was das Herz sagt ist klar. Man kann hören, was ist. Es ist ganz klar zu verstehen, was ist. Man spürt genau, was ist. Es ist nicht gut. Also spürt man klar und deutlich, es ist nicht gut. Man muss nur Ruhe dazu haben. Sich Zeit nehmen für sich. Man ist dann auch anders. Warum?

Weil Menschen, die in Ruhe sind, auch hören können. Sie hören das, was ihre Herzen ihnen sagen. Sie sind dann auch ruhig, weil sie die Ruhe dann genießen. Ruhe ist wunderbar. Sie lässt Menschen sein. Sie will keine Aufmerksamkeit, so wie das EGO. Sie will einfach sein. Ruhe ist also etwas, was den Menschen zeigt, du bist. Du bist da. Du kannst. Du bist jetzt ruhig und kannst in der Ruhe hören. Hören, was dein Herz dir sagt. Das Herz sagt nicht, wie wir Menschen das Sagen verstehen. Es lässt wissen. Es weiß. Es hat die Verbindung zu dem, was alles weiß.

Das Herz ist in Verbindung zum Bauchgehirn. Dem Denkzentrum. Es ist nicht das Gehirn, das wir glauben, das Gehirn, das uns wissen lässt, sondern es ist das Bauchgehirn, das uns wissen lässt.

Das Bauchgehirn lässt uns wissen und denkt. Es lässt nicht denken, wie das EGO das Gehirn denken lässt, sondern es lässt wissen. Über das Herz wissen, was ist.

Das Herz sagt also? Nein, es sagt nichts, sondern es lässt spüren, dass da etwas ist. Dann kann der Mensch sich verbinden. Mit dem Bauchgehirn verbinden. Dann ist er gut unterwegs. Dann ist er klar. Das Denken ist dann klar. Man weiß einfach.

Man sieht auch bald, dass man schreibt oder tut, ohne denken zu müssen. Man tut einfach. Man ist nicht mehr abhängig von dem Denken über das Gehirn, das man glaubt, dass es Menschen denken lässt was sie wollen, sondern es ist Wissen da. Wissen, das viel mehr ist als das, was man mit dem Kopfgehirn denken kann.

So ist es mit dem Gehirn. Das Kopfgehirn ist nicht. Es kann nicht das, was Menschen brauchen, um leben zu können. So leben zu können, wie Menschen es wollen. Sie wollen es anders.

Wie anders?

Sie wollen ein Leben, das sie eigenständig sein lässt. Das EGO, das das Denken der Menschen von heute maßgeblich beeinflusst, lässt Menschen nicht eigenständig sein.

Es wäre dann nicht mehr das, was es heute ist. Es wäre dann nicht mehr ein EGO, das beherrschen will. Das ständig beachtet werden will. Das rücksichtslos auch durchsetzt, was es will. Nein, das EGO wäre anders. Es wäre dem Menschen dienlich. Es wäre so, wie Menschen es wollen.

Liebevoll und wertschätzend. Man wäre dann so. Liebevoll und wertschätzend. Das ist Menschsein.

Menschen lieben und wertschätzen, das ist das, was sie wollen.

Die Liebenden.